Donnerstag, 14. Februar 2013

05.- 06. Januar 2013

Reyes Magos

Die letzten Sachen verfrachten..


..und los geht die Reise.
Nach der Ankunft heißt es dann:
Alles wieder aus der Camioneta raus..
und auf effektivem Weg den Berg hinunter befördern.

Nach einem Tag Entspannungspause ging dann auch die „Arbeit“ am 05. Januar wieder los. Diese Anführungszeichen sollen lediglich zeigen, dass diese Tage mir nicht wie Arbeit vorkam, da viele Kolpingjugendliche anwesend waren und ich ein neues wichtiges Fest der Mexikaner kennenlernen durfte.

Reyes Magos – der Tag der Heiligen Drei Könige ist weltweit im Christentum bekannt, hat aber in wenigen Ländern so viel Bedeutung wie in Mexiko. An diesem Tage, 12 Tage nach Weihnachten, kamen die Heiligen Drei Könige von weither, um dem Jesukind Geschenke zu bringen.

In Deutschland werden die Kinder an Weihnachten beschenkt. In Mexiko bekommen sie an Heiligabend allerdings nur Kleinigkeiten, denn das große Fest, an dem die Kinder „reich“ beschenkt werden, ist der 6. Januar.

Die Planung zu „Reyes Magos“ wurde größtenteils den Jugendlichen von Kolping überlassen. Sie erstellten das Unterhaltunsprogramm für die Kinder und sammelten schon seit Oktober viele Kleidungsstücke und Spielzeuge, die sie den Kindern (und auch den Müttern wie Vätern) an diesem Tage schenken wollten.

Die Kolpingjugendlichen teilen sich in verschiedene Gemeinden auf, da viele aus verschiedenen Städten kommen. Diesmal lag die Organisation bei der Kolpinggruppe aus Naranjal und so war auch die Gemeinde, die wir besuchten in der Nähe von Naranjal, etwas abgelegen von der Außenwelt in höherem Territorium.

An Kleidungsstücke gab es von Mützen, bis Kleidern über Hosen und T-Shirts so gut wie alles, ebenfalls konnten viele paar Schuhe gesammelt werden.
Auch in Sachen Spielzeug gab es eine große Auswahl und für jedermann muss das richtige dabei gewesen sein. 

Reyes Magos findet immer am 06. Januar stat und so ging es an diesem Tag auch am frühen Morgen in die Gemeinde. Fina, Lalo, Alex und ich trafen und schon am 05. Januar mit allen Kolpingjugendlichen.
Den Abend vor dem Tag der Heiligen Drei Könige aßen wir zusammen in der Kirche von Naranjal und schliefen auch dort.

Am nächsten Morgen direkt nach dem Frühstück holten wir aus dem Hause eines Mannes, der so freundlich war, die ganzen gesammelten Stücke, bei sich aufzubewahren ab und setzten unseren Weg in die Gemeinde schwer bepackt fort.

An diesem Tag war es nicht nur sehr bewölkt und neblig, sondern auch sehr regnerisch und so mussten wir durch Trampelpfade steile Berge mit den ganzen Tüten und Kisten hinabtragen – wo sich der ein oder andere hin und wieder auch mal unfreiwillig ein Schlammbad genommen hat. (Normalerweise bin ich die Erste, die sich bei solchen Aktionen unfreiwillig im Schlamm suhlt – dieses Mal wurde ich aber verschont).





Die letzten Meter bis zur Kirche erweisen sich als
die schwierigste Hürde..

..aber im Team schafft man ja bekanntlich
alles.
Nachdem auch diese Hürde überwunden und alle Sachen wohlbehütet an der Kirche angekommen sind, ging das Programm los. Erst mal wurde natürlich eine kleine Einleitungsrede für die kommenden Stunden gegeben und im anschließenden wurden die Kinder durch viele verschiedene Spielchen etwas aufgewärmt, um ihnen ihre Schüchternheit etwas zu nehmen.







Während in der Kirche noch etwas Chaos herrschte und wir versuchten alle Gegenstände und Kleidungsstücke nach Prinzip und System zu ordnen, ging es draußen auch rund und nach und nach wurden die Programmpunkte der Kolpingjugendlichen abgearbeitet.
Ein wenig Ordnung in das Chaos bringen
Ein paar Schühchen.
Neben den vielen verschiedenen Spielen, Liedern und Tänzen, die mit den Kindern unternommen wurden, gab es ebenfalls eingeübte Sketche. Oscar und Pedro spielten dabei zwei Clowns. Ein weiteres Stück, das eingeübt wurde, drehte sich darum, dass der „Teufel“ Weihnachten abschaffen wollte und versucht hat, viele auf seine Seite zu ziehen, in dem er sich durch Materielles die Sicht vernebelt hat – aber es gab natürlich ein Happy End.



Spiele, ..

.. Spiele ..

..und noch mehr Spiele!!

:-)
Sketch




Kleines Theaterstück





Im Anschluss durften die Kinder dann nach und nach in die Kirche. Da es eine kleine Kirche und viele Kinder gab, wurden diese in Jungen und Mädchen aufgeteilt und in Kleingrüppchen hineingelassen.
Es war schön zu sehen, wie alle gelacht und sich über das neue Spielzeug gefreut haben.
Aber auch bevor sie überhaupt die materiellen Gegenstände bekommen haben, hat man viele strahlende Gesichter gesehen.
Die Kolpingjugendlichen haben wirklich große Arbeit geleistet und viel Herz, Arbeit, Zeit und Liebe in ihren Sketch, ihr kleines Theaterstück sowie Spiele gebracht, die ich noch viel beeindruckender und toller fand, als das ganze Materielle, was sie auch mit viel Aufwand aufgetrieben haben.






Das sind sie: Die heiligen drei Könige
 Anschließend gab noch einen Gottesdienst und der typische Drei- Königs-Kranzkuchen (la rosca de reyes), welchen es an diesem Tage gibt, wurde an alle verteilt.
Natürlch durften auch traditionell mexikanische Köstlichkeiten wie beispielsweise Tamales oder Tortillas nicht fehlen.
Anschneiden des Kuchens

 

Und auch ich durfte mich mit einem
der heiligen drei Könige ablichten lassen
Auf dem Weg zu einer Toilette..

..durch einen kleinen Dschungel.

Und da ist die Toilette, ein wenig versteckt im "Walde"
 Nach dem sich alle satt gegessen haben, ging der tolle, jedoch wirklich kalte Tag langsam zu Ende und so ging es am frühen Abend wieder in Richtung Fortín.

Freitag, 1. Februar 2013

14. Dezember 2012 - 03. Januar 2013

Eine Reise von Córdoba bis nach Cancún!
Teil 6: Playa del Carmen, Cozumel und Cancún.

Nun ist der letzte Teil des Reiseberichts angebrochen, der mit einem Aufenthalt in Playa del Carmen beginnt.
Am Strand von Playa del Carmen

Die beste Bar in der ganzen Stadt (Wenn nicht sogar im ganzen Bundesstaat
Quintana Roo!)
Ein Ort voller Touristen.

Strand Playa del Carmen
Die Fähren zur Insel "San Miguel Cozumel"

Nach einer Nacht in Playa del Carmen fuhren wir mit der Fähre für einen Tag nach Cozumel. San Miguel Cozumel ist die größte Insel Mexikos und liegt 15,8 km vom Festland entfernt. Zu dieser Insel fahren täglich viele Fähren und es gibt viele Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten mit vielen ausgedehnten Korallenriffen.Die Insel ist mittlerweile sehr touristisch mit vielen Hotels. Der Großteil der Insel besteht allerdings immer noch aus unberühtem Dschungel. Auch auf dieser Insel finden sich Spuren der Maya (Ruinen in San Gervasio und Castillo Real).
Die religiösen Mayastätten wurden 1518 von einem spanischen Erorberer zerstört und Ende des 17. Jahrhunderts war die Insel fast vollkommen verlassen, was Piraten als Versteck und Unterkunft nutzten.
Die Neubesiedlung fand Anfang des 20. Jahrhunderts statt aufgrund des entdeckten Chicle- Vorkommens, aus dessem Saft Kaugummi hergestellt wird.

am 30. Dezember ging es am nächsten Tag zum letzten Stop unserer Reise: Cancún - ein weltbekanntes Touristenziel mit 880.000 Einwohnern. Der Name Can cún bedeutet in der Sprache der Mayas: Schlangennest. Diese Stadt ar bis in die 50'er eine weitgehend unberührte Karibikinsel, wurde von der Regierung allerdings systematisch zu einem Urlaubsort gemacht und ein Damm errichtet, um Cancún mit dem Festland zu verbinden. Heutzutage hat Cancún eine 20 km lange Hotelzone. In diese Hotelzone haben Lena und ich uns aber nur zum Baden am Strand aufgehalten. Unser Hostel war innerhalb der des Stadtzentrum, wo sich wesentlich weniger Touristen aufhielten.
Am ersten Tag fuhren wir mit dem Bus an den Strand "Tortugas", an welchem man beispielsweise Bungee springen kann.



Letzte Grüße an Lena.

Und los geht's..
Man sieht auf den Bildern leider nicht
wie hoch und schön die Wellen eigentlich wirklich waren.





Den Start ins Jahr 2013 verbrachten wir ebenfalls in Cancún. Bevor es für mich am 02.01.2013 hieß: 23 Stunden Busfahrt alleine von Cancún nach Córdoba zurück - JIPPIE!



14. Dezember 2012 - 03. Januar 2013

Eine Reise von Córdoba bis nach Cancún!
Teil 5: Celestún, Valladolid und Tulúm.


Celestún ist ein Fischerdorf am Meer und ein beliebter Touristenort. Es handelt sich hierbei um ein Mangroven- Biosphärenreservat.  Neben zahlreichen Plfanzenarten gibt es ebenfalls eine Menge Vogel-, Fisch- sowie Muschelarten. Ebenfalls sind 234 Säugetierarten nachgewiesen darunter beispielsweise auch Krokodile.
Dieses Fischerdorf ist auch sehr für die vielen Flamingos bekannt, die sich an einer Stelle tummeln. (Siehe Bilder.)
Neben Bootsausflügen (Wir haben ebenfalls eine Bootstour unternommen), kann man auch am Strand entspannen- das Wasser hat eine wunderschön azulblaue Farbe.









Am 27. Dezember ging es für uns weiter nach Valladolid, um dort einen Nachmittag zu verbringen. Mit 80.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt im Bundesstaat Yucatáns und war im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Zentrum von Ausseinandersetzungen. Im Jahre 1600 beispielsweise der Maya- Bevölkerung.
Wir haben uns in Valladolid kennen und lieben gelernt.
TULÚM


Nach einem leckeren Frühstück und neuen Schuhen, die mit viel Arbeit handgemacht wurden, ging es für uns weiter nach Tulúm für zwei Nächte. Dort schauten wir uns am 28. Dezember, die Mayastätte am Meer an. Sie war durch ihre Lage ein wichtiger Handelsknotenpunkt und verfügte über ein entwickeltes Verteidigungssystem und wurde ebenfalls als religiöses Zentrum bewohnt. Die gesamte Stadt war von massiven Mauern umschlossen, nur die Küstenseite blieb ungeschützt.
Die Stadt liegt im Bundesstaat Quintana Roo.




Und das beste Bild zum Schluss.